: Weißer Fleck
„Das Bremer Medienhaus“ hatte Wirtschaftssenator Uwe Beckmeyer derart beeindruckt, daß er vermeintlich selbstkritisch bekannte, daß „unser Bremen in Sachen Marketing und Werbung“ bisher ein „weißer Fleck“ in der bundesdeutschen Wirtschaftskarte sei. Zehn VertreterInnen von rund 700 Firmen, die in Bremen Werbung machen, haben daraufhin ihrem „unbefleckten Wirtschaftssenator“ einen offenen Brief geschrieben: Ob er denn nicht wisse, daß zwei der Bremer Werbe-Agenturen zu den 100 größten der Bundesrepublik zählen und für Millionen Steueraufkommen sorgen.Die „weißen Flecken“ des Senators sollen im Infogespräch beseitigt werden.
taz
taz lesen kann jede:r
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen