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Gold unter Verschluß

Die sichergestellten 21,2 Tonnen Gold und die bekanntgewordenen Bestände an Devisen des Bereichs Kommerzielle Koordinierung wurden durch das Ministerium für Finanzen und Preise der DDR-Zahlungsbilanz zugeführt. Sie wurden beim Ausweis der Auslandsverschuldung berücksichtigt. Dies wurde vom Sprecher des Ministeriums mitgeteilt.

Einzelheiten waren am Montagabend dem Runden Tisch in Berlin vom Leiter der Sonderkommission des Ministerrates für die Untersuchung der Tätigkeit des vom inzwischen flüchtigen Schalck-Golodkowski geleiteten „KoKo“ mitgeteilt worden. Die Einnahmen betrugen 1989 insgesamt 7,2 Millionen Valutamark. Einnahmequellen waren außer Finanz- und Börsenoperationen im westlichen Ausland auch der Freikauf von in der DDR inhaftierten Personen durch die BRD und die Genehmigung von Ausreisen sowie der Export von Kunst- uns Kulturgegeständen.

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