: Gemeinsames Land: Trotzdem Finanznöte
Durch einen Zusammenschluß von Berlin und Brandenburg zu einem Bundesland werden die Finanzprobleme beider Länder nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kurzfristig nicht gelöst. Im Falle eines Zusammengehens „würden die Finanzprobleme zunächst nicht kleiner, sondern größer“. Negativ würde sich der Verlust des Stadtstaaten-Privilegs für Berlin auswirken. Ein Flächenstaat Berlin-Brandenburg würde 1998 dadurch insgesamt 4,7 Milliarden verlieren. Davon würden die alten Bundesländer profitieren. Bei der Ausgabenseite seien weitergehende Einschnitte als geplant notwendig. Vor allem der „überdimensionierte“ Verwaltungsapparat Berlins müsse um etwa 60.000 Stellen verringert werden.
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