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Vergewaltigung in Kaserne

MÜNCHEN dpa ■ Nach der Vergewaltigung einer 18-jährigen Frau durch einen Obergefreiten in einer Münchner Kaserne hat die Staatsanwaltschaft auch den Vorgesetzten des Zeitsoldaten ins Visier genommen. Der Chef des 22-Jährigen habe die Angelegenheit offenbar ohne Strafanzeige regeln wollen, sagte ein Sprecher der Münchener Staatsanwaltschaft gestern. Daher werde dem Verdacht der versuchten Strafvereitelung nachgegangen.

Die junge Frau, die sich für den Beruf der Soldatin interessierte, war im Zuge der Bundeswehr-Nachwuchsgewinnung für drei Tage in die Kaserne gekommen. Als sie sich um Mitternacht allein in ihrem Zimmer aufhielt, soll der 22-Jährige in den Raum eingedrungen sein und sie vergewaltigt haben.

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