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Frühjahrshochwasser nahe Tschernobyl

Moskau (ap) - Obwohl durch die Schneeschmelze das Frühjahrshochwasser in der Nordukraine voraussichtlich um das zweieinhalb– bis dreifache über dem normalen Pegelstand liegen wird, ist laut TASS die Gefahr gering, daß die nahe an Tschernobyl vorbeifließenden Flüsse von radioaktiv verseuchtem Wasser oder Schlamm verunreinigt würden. Die nach der Katastrophe getroffenen vorbeugenden Maßnahmen sollen ausreichen, um die Wasserstände der beiden Hauptflüsse der Region, des Dnjepr und des Pripjet, auf dem Normalstand zu halten. Ein unterirdischer Damm und Brunnen mit Pumpen um den Reaktor sollen radioaktiv verseuchtes Wasser abpumpen.

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