piwik no script img

Videofotos ermöglichen Sofortfahndungen nach Demos

Bonn (ap/taz) - Von Gewalttätern bei Demonstrationen, die mit Videokameras gefilmt wurden, kann die Polizei künftig noch während des laufenden Einsatzes Fahndungsfotos drucken lassen. 29 solcher Videodrucker hat Bundesinnenmister Zimmermann vorgestern den Vertretern der Bereitschaftspolizei der Länder übergeben. Bisher war das nur bedingt und mit technisch aufwendigen Verfahren möglich.Die neue Technik ermöglicht es, in Minutenschnelle aus Videofilmen Einzelbilder zu gewinnen und zu verfielfältigen. Zimmermann bezeichnete die Anschaffung der Geräte als eine der Konsequenzen nach den Todesschüssen an der Startbahn West des Frankfurter Flughafens. GewalttäterInnen sollten damit besser identifiziert und gerichtsfest überführt werden können.

Mit reinem Gewissen wissen

Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen