: Langzeituntersuchung
Moskau (afp) - Das Gebiet um das Atomkraftwerk Tschernobyl soll zwei Jahre nach dem Reaktorunglück zum Untersuchungsgebiet für Langzeitstudien über die Folgen des radioaktiven Ausfalls werden, meldete die amtliche Nachrichtenagentur TASS am Dienstag. In einer vierzig km Durchmesser großen Zone sollen „Beobachtungsposten“ zur Untersuchung der Spätfolgen des Unglücks in der Tier– und Pflanzenwelt eingerichtet werden. Nach Angaben eines sowjetischen Experten erfordern diese Studien viel Zeit, da Mutationen bei Lebewesen oft erst nach sechs oder sieben Generationen erkennbar werden.
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