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USA verschwiegen Unfall mit Atom-U-Boot

Washington (ap) Die US-Marine hat nach Angaben zweier Wissenschaftler 16 Jahre lang einen schwerwiegenden Unfall auf einem Atom-U-Boot verschwiegen. William Arkin vom Institut für Politische Studien in Washington und Joshua Handler von der Umweltorganisation „Greenpeace“ berichteten am Montag, am 21. April 1973 sei aus einem Reaktor des atomar angetriebenen U-Bootes „Guardfish“ radioaktives Kühlwasser aus dem Primärkreislauf ausgeflossen. Fünf Besatzungsmitglieder seien mit der Flüssigkeit in Berührung gekommen. Ein Sprecher der Marine wies den Vorwurf zurück, daß der Unfall verheimlicht werden sollte. Es habe sich um einen unbedeutenden Zwischenfall gehandelt. Aus dem Reaktor sei nur eine geringe Menge Kühlwasser ausgeströmt.

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