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Werbespots extremer Parteien

Köln (dpa) - Extreme Parteien und Gruppierungen sollten nach Ansicht von WDR-Intendant Friedrich Nowottny im öffentlich -rechtlichen Rundfunk keinen kostenlosen Aufführungsort für ihre Parolen haben. Die Rundfunkgesetze, die die Anstalten verpflichteten, derartige Werbespots auszustrahlen, sollten deshalb geändert werden, forderte Nowottny nach Angaben der WDR-Pressestelle vor dem Rundfunkrat des Senders. Im Europa -Wahlkampf hätten auch Spots, „die wir als unerträglich empfinden“, ausgestrahlt werden müssen. Der Handlungsspielraum der Anstalten sei dabei durch die Gerichte bestimmt gewesen. Das könne jedoch nicht so bleiben.

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