piwik no script img

Polizei hat Angst vorm GAU

Hilden (ap) - Die Polizei ist nach Auffassung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) nicht ausreichend auf radioaktive Störfälle vorbereitet. Für polizeiliche Einsätze im Falle freigewordener Radioaktivität stünden nur in begrenztem Umfang Schutzanzüge zur Verfügung, teilte die GdP mit. „Völlig unzureichend“ seien Ausbildung und Vorbereitung der Beamten auf einen nuklearen Unfall. Darüber hinaus seien zahlreiche Polizisten, die im Falle eines Unfalls bei radioaktiven Transporten oder einem Atomunfall in einem Kernkraftwerk eingesetzt werden müßten, über die dann eintretende Lage gar nicht informiert. Nach Ansicht der GdP sind Genehmigungs- und Kontrollverfahren für den Transport radioaktiver Güter in der Bundesrepublik unzureichend und „basieren offensichtlich auf dem Prinip Hoffnung.“

Eine Koalition, die was bewegt: taz.de und ihre Leser:innen

Unsere Community ermöglicht den freien Zugang für alle. Dies unterscheidet uns von anderen Nachrichtenseiten. Wir begreifen Journalismus nicht nur als Produkt, sondern auch als öffentliches Gut. Unsere Artikel sollen möglichst vielen Menschen zugutekommen. Mit unserer Berichterstattung versuchen wir das zu tun, was wir können: guten, engagierten Journalismus. Alle Schwerpunkte, Berichte und Hintergründe stellen wir dabei frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade jetzt müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Was uns noch unterscheidet: Unsere Leser:innen. Sie müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Es wäre ein schönes Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen