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Betr.: "Afrikahilfe...", taz vom 17.11.89

Mit Bestürzung las ich den Artikel. Er ist ein totaler Verriß einer sinnvollen Arbeit von engagierten Leuten und deren geleisteter praktischer Solidarität.

Im Artikel wird über die Köpfe der Betroffenen (z.B. SWAPO) hinweg von Rainer Kahrs völlig undifferenziert und unqualifiziert bestimmt, welche Form der Hilfe richtig und welche falsch ist. Die SWAPO selbst wendet sich an diese sehr tatkräftige Organisation und bittet um Hilfe. (...) Wenn hier die SWAPO direkt und undogmatisch im Kampf gegen Apartheid Unterstützung findet, ist es für mich erschreckend, daß sich eine Zeitung die sich politisch links befindet, gegen die beschriebenen Maßnahmen des EVV wendet.

Christiane Wolter

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