piwik no script img

Ermittlungen gegen „Rabeneltern“

Die Westberliner Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt gegen Übersiedler, die ihre Kinder unversorgt in Ost-Berlin oder in der DDR zurückgelassen haben. Anlaß ist eine Strafanzeige des Wilmersdorfer Jugendstadtrats Werner Kleist (SPD), die gestern bei der Staatsanwaltschaft einging. Der Vorwurf lautet, wie ein Justizsprecher bestätigte, auf Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht. DDR-Zeitungen hatten jüngst berichtet, daß allein in Ost-Berlin 107 kleine Mädchen und Jungen von ihren in den Westen übergesiedelten Kindern im Stich gelassen worden seien und jetzt in Heimen lebten.

Eine Koalition, die was bewegt: taz.de und ihre Leser:innen

Unsere Community ermöglicht den freien Zugang für alle. Dies unterscheidet uns von anderen Nachrichtenseiten. Wir begreifen Journalismus nicht nur als Produkt, sondern auch als öffentliches Gut. Unsere Artikel sollen möglichst vielen Menschen zugutekommen. Mit unserer Berichterstattung versuchen wir das zu tun, was wir können: guten, engagierten Journalismus. Alle Schwerpunkte, Berichte und Hintergründe stellen wir dabei frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade jetzt müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Was uns noch unterscheidet: Unsere Leser:innen. Sie müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Es wäre ein schönes Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen