: Betriebe kündigen Ausländern
Ost-Berlin (dpa) - Die am Freitag zur ersten Ausländerbeauftragten der DDR ernannte Allmuth Berger hat kritisiert, daß Betriebe in der DDR verstärkt ausländische Beschäftigte entlassen. Sie sagte am Freitag in Ost-Berlin, zu denen, die zur Zeit in der DDR ihren Job verlieren, gehörten besonders viele Ausländer. Viele Betriebe wollten ausländische Arbeiter loswerden, weil ihre Arbeit „nicht effektiv genug erschien“. Frau Berger gehört der Bürgerbewegung Demokratie Jetzt an. Sie plädiert für die Verankerung des Asylrechts in der neuen DDR-Verfassung.
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