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Trüber Ausblick für die taz

■ "Trüber Ausblick für die Soli-Gruppen", taz vom 8.5.90

betr.: „Trüber Ausblick für die Soli-Gruppen“, taz vom 8.5.90

Jetzt habt Ihr schon sieben Wochen gebraucht, um Eure reichlich dürftige Berichterstattung vom Bundestreffen der Mittelamerika-Solidaritätsgruppen (und nicht etwa nur der „Nicaragua-Solidaritätsbewegung“, wie fälschlicherweise in der Überschrift behauptet) vom 16. bis 18. März in Köln nochmals in Angriff zu nehmen, da stolpert der/die (immer noch) geneigte LeserIn über einen vermeintlichen Druckfehler. Kurios genug - beim zweiten Fauxpas dieser Art wird jedoch klar, daß Ihr nicht einmal in der Lage seid, die Vereinten Nationen (UNO United Nations Organization) beziehungsweise die Siegerin der nicaraguanischen Wahlen, nämlich das Nationale Oppositionsbündnis (UNO Union Nacional Opositora) auseinanderzuhalten.

Jedenfalls lehnte weder das Bundestreffen eine „Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen“ ab (siehe Punkt 11 der Abschlußresolution; beschränkt Euch doch künftig bei Zitaten sicherheitshalber auf buchstabengetreues Abpinnen...), noch mag ich glauben, daß der an anderer Stelle zitierte Vertreter des Nicaragua-Vereins Hamburg über Sinn oder Unsinn von Projektarbeit mit oder gegen die „Vereinten Nationen“ räsonierte. Vermutlich dürfte auch in diesem Fall von der UNO (na, welcher wohl?) die Rede gewesen sein. (...)

Rainer aus Wiesbaden

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