: Hochschule
■ Jens gegen Akademiefusion
HOCHSCHULE
Jens gegen Akademiefusion
Berlin. Gegen eine Vereinigung der Akademien der Künste in Ost- und West-Berlin sprach sich gestern der Akademiepräsident im Westteil der Stadt, Walter Jens, aus. Unter seiner Präsidentschaft werde es keine „Zwangsvereinigung“ geben, betonte er. Er lehnte eine Pauschalübernahme der DDR-Mitglieder vor allem aus Qualitätsgründen ab. Statt dessen solle es eine Kooperation beider Akademien geben, bei der die DDR durchaus federführend in dem Prozeß der Annäherung sein könne. Die jüngste Mitgliederversammlung der Akademie habe eine Empfehlung zum „zentralen Bereich“ in Berlin verfaßt. Darin werden die politisch Verantwortlichen auf die möglicherweise „verhängnisvolle Signalwirkung“ für andere DDR-Städte hingewiesen. Grundstücksverkäufe sollten so lange ausgesetzt werden, bis eine „demokratisch und fachlich legitimierte Gesamtstukturplanung erarbeitet ist“.
Mit reinem Gewissen wissen
Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen