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Drei Milliarden für DDR-Kinder

Kiel (ap) - Drei Milliarden Mark sollen nach Meinung der Länder Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Berlin und Saarland im ersten gemeinsamen Etat des vereinigten Deutschlands für die Sicherstellung der Kinderbetreuung in der DDR ausgewiesen werden. Eine entsprechende Forderung haben die Frauenministerinnen dieser Länder in einem offenen Brief an Bundeskanzler Helmut Kohl erhoben. Das Schreiben wurde am Montag in Kiel veröffentlicht. Die vier Ministerinnen beklagen in dem Brief, daß im Entwurf zum Einigungsvertrag „unter dem Begriff Familie nur einige schwammige Sätze stehen“. Es finde sich kein Wort darin, daß Kindergärten und -krippen erhalten werden sollten.

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