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Iraks Außenminister sagt Treffen mit Bush ab

■ Der Irak will sich keine Termine vorschreiben lassen

Washington (ap/taz) — Im Irak Saddam Husseins gehen die Uhren anders als in Washington. Während Saddam jede Entscheidung über einen Rückzug aus Kuwait hinauszögern will, um so das vom UN-Sicherheitsrat auf den 15. Januar festgesetzte Ultimatum zu unterlaufen, drängt George Bush zur Eile. Noch vor Weihnachten wollte er seinen Außenminister nach Bagdad schicken, um Saddam Hussein die Pistole auf die Brust zu setzen. Das diplomatische High-noon im Wüstensand droht nun aber ganz auszufallen. Am Samstag sagte der irakische Außenminister seinen Trip in die USA, der als Vorbereitung gedacht war, ab. Man werde sich keine Termine vorschreiben lassen, hieß es. Die Regierungschefs der EG forderten vom Irak, die UN-Resolutionen einzuhalten. SEITE 2

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