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"Voneinander lernen"-betr.: taz der Welt vom 9.11.91

betr.: dito

Herzlichen Glückwunsch zu Eurer gelungenen, weil wirklich lebendigen und informativen „Ausländerausgabe“ vom 9.11.

Besonders haben mir die Artikel gefallen, in denen ausländische Mitbürger ihre Impressionen in diesem Land in konkreten, anschaulichen Beispielen wiedergegeben haben. Das uns Selbstverständliche, alltägliche — und deshalb gar nicht mehr Wahrgenommene zum Anlaß zu nehmen, neuen Perspektiven zu zeigen. Genau darin liegt meiner Meinung nach die Chance einer multikulturellen Gesellschaft: „Voneinander lernen!“

Ganz besonders aber möchte ich Cecilia Boisier meinen Dank und meine Bewunderung aussprechen für ihren Text „Warum ist das Fremde dem Künstler nicht fremd?“, weil er genau die Verbindung zwischen persönlicher und politisch-sozialer Ebene herstellt, die meiner Meinung nach notwendig ist, um den Umgang mit dem „Fremden“ konstruktiv zu machen. Sönke Nissen, Hamburg

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