: Neue Zentren am Rand
■ Ausstellung der Senatsverwaltung im Berlin-Pavillon
Berlin. Geplante Gewerbezentren zumeist in den östlichen Randbezirken werden nun in einer Ausstellung der Senatsbauverwaltung im Berlin- Pavillon gezeigt. Zu sehen sind etwa das geplante »Forum Friedrichshain«, ein riesiges Gewerbeprojekt von 141.000 Quadratmetern Bruttogeschoßfläche von den Hamburger Architekten Gerkan und Marg im Auftrag der Hamburger Grundstücksgesellschaft Büll & Dr. Liedkte, an der Landsberger Allee, Ecke Friedensstraße auf dem Gelände des ehemaligen Böhmischen Brauhauses gelegen. Am S- und U-Bahn-Knoten Frankfurter Allee plant die Chicagoer Architektengruppe SOM für die Holzmann AG ein fast ebenso großes Gewerbezentrum, für das die Architekten Martin und Pächter drei Varianten geprüft haben. Das »Spreecenter Hellersdorf«, ein großes Einkaufszentrum an der Hellersdorfer/Ecke Cäcilienstraße, wird von der Kap-Hag-Unternehmensgruppe anvisiert. In Marzahn an der Rhinstraße, Ecke Landsberger Allee will die Münchner Firma Doblinger ein Gewerbe- und Bürozentrum bauen. Aber auch Westberliner Projekte, etwa das Forum Neukölln an der Karl-Marx-/ Ecke Flughafenstraße sind dort ausgestellt. Am S-Bahn-Ring, nach den Vorstellungen des Senats ein Entwicklungsschwerpunkt, halten sich die Investoren hingegen noch etwas zurück. esch
Neue Zentren: dezentral. Berlin-Pavillon am S-Bahnhof Tiergarten, Di.-So. 11.00-19.00 Uhr bis zum 13. September. Näheres über die ausgestellten Projekte ist der dort erhältlichen Zeitschift 'Foyer‘ zu entnehmen, die im Auftrag der Senatsbauverwaltung erscheint.
Mit reinem Gewissen wissen
Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen