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Schriftlich

Das vom 12.-18. Oktober tagende Literarische Colloquium hat sich viel vorgenommen: die Schaffung einer gemeinsamen Schriftsprache für Roma und Sinti. Das Treffen von neun Autoren aus sieben Staaten könnte ein »epochemachender Schritt« für die 6 bis 7 Millionen Roma und Sinti in Europa sein, erklärte der rumäniendeutsche Autor Paul Schuster, der Initiator des Projektes. Die gesamteuropäische ethnische Minderheit hat zwar eine gemeinsame Sprache, Romanes, doch wird sie in unterschiedlichen Dialekten gesprochen. Geschrieben wurde sie bisher nicht aufgrund des weitverbreiteten Analphabetismus. Die Autoren dieser Volksgruppe schrieben bisher in der Sprache ihres jeweiligen Landes. dpa

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