piwik no script img

Protestaktion vor Arbeiterwohlfahrt

Berlin. Rund hundert Hauspflegerinnen und ÖTV-Vertrauensleute der Arbeiterwohlfahrt (AWO) haben sich gestern vor der AWO-Zentrale am Halleschen Ufer zu einer Protestaktion versammelt. Dort wird zur Zeit der Hauspflegetarifvertrag verhandelt. Der Unmut richtete sich gegen das Arbeitgeberangebot von 5,4 Prozent. Dieses Angebot sei lächerlich, so die Hauspflegerinnen, weil ihre im Tarifvertrag festgeschriebene Niedriglohngruppe weit unter den Bezügen im Bundesmanteltarifvertrag liege, obwohl sie oft körperliche Schwerstarbeit verrichten müßten. Mit einem Spruchband verwandelten sie die AWO-Zentrale kurzerhand in „Arbeiterinnenwohlfahrt“.

taz lesen kann jede:r

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen