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Kirchen wollen „Haus des Flüchtlings“

Ein „Haus des Flüchtlings“, das Ausländer unabhängig von einer staatlichen Aufenthaltsgenehmigung aufnehmen soll, streben gegenwärtig Mitglieder mehrerer christlicher Kirchen in Berlin an. Konkrete Schritte dazu soll die Ökumenische Versammlung beschließen, die für Pfingsten 1994 geplant ist. Möglicherweise noch in diesem Jahr soll ein ökumenischer „Raum der Stille“ im Brandenburger Tor eröffnet werden. Nachdem der Senat Ende Juli seine Einwilligung in das Vorhaben gegeben habe, könne mit der Planung für den Umbau des Raumes begonnen werden, berichtete Maria Diefenbach. An der Planung seien Vertreter der beiden großen christlichen Kirchen sowie Juden, Muslime und Buddhisten beteiligt.

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