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Museum im Bunker

■ Emdener Bunker werden recycelt zu Museum und Haus

Emden Ein Schutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg soll im ostfriesischen Emden in ein Museum verwandelt werden. Ein Arbeitskreis „Bunkermuseum“ will aus dem zentral gelegenen Betonklotz eine Touristenattraktion machen, die zugleich ein „Mahnmal für den Frieden“ sein soll.

32 Bunker hatten während der Bombenangriffe den BürgerInnen der Stadt einen Schutzraum geboten. Die Stadt wurde zu 80 Prozent zerstört, aber nur ein Emder kam während eines Bombenangriffs ums Leben. Inzwischen werden die Bunker vorwiegend als Zivilschutzeinrichtungen oder Lagerräume genutzt. Ein Hochbunker gar wurde vor zwei Jahren zu einem Wohnhaus mit sechs Eigentumswohnungen umgebaut.

Das Bundesinnenministerium, Besitzerin der meisten Bunker, hat elf Anlagen zum Verkauf freigegeben. Die privaten Museumsinitiatoren wollen den mitten in der Stadt gelegenen Flachbunker allerdings nur pachten. Für die Instandsetzung und Ausstattung hoffen sie auf SponsorInnen und BürgerInnen, die Dokumente aus dem Zweiten Weltkrieg und Bunkerutensilien aufbewahrt haben. dpa

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