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Mehr Werbung als an Schulen erlaubt

Hannover Trotz der von der Zigarettenindustrie zugesagten Selbstbeschränkung wird im Umfeld von Schulen nach wie vor zuviel Reklame für den „blauen Dunst“ gemacht. Darauf hat Sozialminister Walter Hiller (SPD) aufmerksam gemacht. Er bezog sich auf eine Untersuchung der Landesvereinigung für Gesundheit in Niedersachsen an 40 hannoverschen Schulen .

Die Vereinbarung zwischen der Zigarettenindustrie und dem Bundesgesundheitsministerium über Beschränkungen der Plakatwerbung an Straßen und Haltestellen in der Nähe von Schulen oder Jugendzentren werde unterlaufen. Stichproben bei einem Fünftel der hannoverschen Schulen habe gezeigt, da in jedem dritten Fall gegen die Werbebeschränkung grob verstoßen werde, sagte Hiller. Nur im Umfeld von sieben Schulen war entsprechend der Selbstbeschränkung keine Zigarettenreklame festzustellen. dpa

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