: Ssssssshh — Schlangen fühlen sich wohl in São Paulo
Trotz der schlechten Erfahrungen im paradiesischen Eden versuchen es die Schlange und der Mensch noch einmal miteinander. In der brasilianischen Großstadt São Paulo ist ein Zusammenleben auf engstem Raum von Evas Nachkommen und 33 Schlangenarten möglich. Dies geht aus der Zwischenbilanz einer „Schlangenerhebung“ von 1987 bis 1996 in São Paulo hervor, die Wissenschaftler jetzt vorstellten. Die Reptilienexperten zeigten sich von ihren eigenen Ergebnissen überrascht — sie hatten mit höchstens 20 verschiedenen Arten gerechnet. Die meisten Schlangen wurden allerdings in den Randbezirken der 16-Millionen-Stadt gefunden, in Häusern mit Garten oder auf unbebauten Grundstücken. Drei der registrierten Schlangenarten sind Giftschlangen. Von den 241 Schlangenbissen, die 1993 in São Paulo gemeldet wurden, sei jedoch kein einziger tödlich verlaufen, beruhigten die Wissenschaftler.Foto: Archiv
Mit reinem Gewissen wissen
Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen