piwik no script img

Gurke des Tages

Der Einfallsreichtum der kolumbianischen Drogenbosse ist bewundernswert. Jetzt setzten sie für den Transport ihrer illegalen Ware todgeweihte Kühe ein. Das in Gummitütchen verpackte Kokain wird den Tieren – kurz bevor sie zum Schlachthof in die Metropole Bogota transportiert werden – in die Vagina gestopft. Bevor die Tiere dann am Zielort dem Fleischer in die Hände fallen, werden sie von den Dealern rechtzeitig abgefangen und entleert. Man habe bereits große Mengen Rauschgift sichergestellt und zahlreiche Personen verhaftet, sagte ein Polizeisprecher. „Ganz auszuschalten ist dieses System aber nie, denn man kann ja nicht jede Kuh kontrollieren“, bekannte er kleinlaut.

Mit reinem Gewissen wissen

Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen