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Bedenken gegen Tele-Shopping bei Quelle

■ Landesmedienanstalten bremsen Quelle-TV / Vox und Pro 7 weiter über Antenne

Das problemlose Einkaufen über einen speziellen Teleshopping-Kanal bleibt vorerst noch Zukunftsmusik. Die Gesamtkonferenz der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) hat sich vorerst gegen einen vom Pro Sieben und dem Versandunternehmen Quelle geplanten Teleshopping-Kanal „Home Order Television“ (HOT) ausgesprochen. Die ALM wolle zunächst rechtliche und technische Fragen wie die analoge bundesweite Verbreitung über Satellit und den damit verbundenen Abstimmungsbedarf unter den Landesmedienanstalten klären, teilte die Organisation am Donnerstag nach zweitägigen Beratungen in Bremen mit.

Die Gesamtkonferenz sprach sich weiter für die Erteilung von terrestrischen Frequenzen an die Sender Vox und Pro Sieben aus. Bei Pro Sieben seien die Bedenken gegen medienkonzentrationsrechtliche Vorschriften ausgeräumt worden, nachdem der Sender die Verringerung der Beteiligung von Thomas Kirch auf unter 25 Prozent angekündigt habe. Die Landesmedienanstalten forderten in einer Resolution die Ministerpräsidenten der Länder zu einer Modernisierung des Rundfunkstaatsvertrages auf. Zur Begründung wies die Konferenz auf die Entwicklung im Bereich neuer Medien, den fortschreitenden Konzentrationsprozeß und die Expansion ausländischer Unternehmen im deutschen Medienmarkt hin. dpa

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