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Brandenburg hält an Maut fest

Trotz heftiger Kritik aus Berlin will Brandenburg offenbar an der Einführung von Gebühren für die Zufahrtsstraßen zum von Potsdam favorisierten Großflughafen Sperenberg festhalten. Nach einem Bericht des Tagesspiegels wird „hinter verschlossenen Türen“ an einer Finanzierungsvorlage gefeilt, die am 14. November vom Potsdamer Kabinett bestätigt werden solle. Brandenburger Regierungsbeamte bewerten den Protest aus Berlin als „heuchlerisch“. Der Großflughafen solle nach Schönefeld, deshalb werde ihrer Meinung nach ein „Stellvertreterkrieg“ gegen Sperenberg geführt. Den Vorwurf aus Berlin, nach dem die Maut „unsittlich“ sei, weisen Potsdamer Experten zurück. Sie verweisen darauf, daß die Bundesregierung derartige Gebühren angesichts leerer öffentlicher Kassen selbst „hoffähig“ gemacht habe. Zugleich hielten die Beamten die Lösung auch aus verkehrspolitischen Gründen für sinnvoll.ADN

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