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„Sea Empress“ leckt weiter

■ Bald soll das Öl abgepumpt werden

Milford Haven (AFP) – Am vierten Tag nach dem Tankerunglück vor der Südwestküste von Wales haben Expertenteams am Montag ihren Wettlauf gegen die Zeit fortgesetzt, um durch ein Abpumpen der rund 130.000 Tonnen Öl eine Umweltkatastrophe zu verhindern. Die Wetterbedingungen hätten sich gebessert, so daß das Abpumpen nach einer Vorbereitungszeit von zweieinhalb Tagen beginnen könnte, sagte der Chef der Rettungsmannschaften, Joe Small. Am Morgen wurden neun Experten an Bord der „Sea Empress“ abgesetzt. Weiterhin traten geringe Mengen Rohöl aus dem liberianischen Tanker aus.

Flugzeuge waren im Einsatz, um den Ölteppich mit Chemikalien aufzulösen. Zeitweise war der Ölteppich acht Kilometer lang und einige hundert Meter breit. Greenpeace-Sprecher Peter Pueschel sagte jedoch, daß das Öl durch den starken Wellengang auseinandergetrieben werde. 43 ölverseuchte Vögel wurden gefunden. Bis gestern mittag sollen tausend Tonnen ausgelaufen sein, 400 Tonnen erreichten die Küste.

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