: Rutschhour mit Raupen
Den Haag (dpa) – In der niederländischen Provinz Brabant sind in den vergangenen Tagen viele Menschen nicht aus dem Haus gegangen, weil es draußen nur so von Raupen wimmelt. Die gelbschwarzen Tierchen fressen alle Eichen kahl. Die Luft ist voller Raupenhaare, die beim Menschen starke Hautreizungen und Atemprobleme verursachen können. Insektenbekämpfer in luftdichten Sicherheitsanzügen versuchen, die Bäume mit Riesenstaubsaugern von den Raupen zu reinigen. „Aber das ist sehr frustrierend“, sagte einer von ihnen der Zeitung De Telegraaf. „Sobald wir uns umdrehen, sind die Bäume wieder voller Raupen.“ Der Insektenforscher L. Moraal warnte im Algemeen Dagblad, daß die Raupen den Verkehr gefährden können. Wenn sie auf der Suche nach neuer Nahrung zu Hunderttausenden eine Straße überquerten, könne ein Auto auf der Insektenkolonne ins Schlingern geraten.
taz lesen kann jede:r
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen