piwik no script img

Klimaänderungen hat es immer gegeben

■ betr.: „Klima wird Vögeln zu heiß“, taz vom 20. 9. 96

Das Gerede von neuer Eiszeit oder (dialektisch) „globaler Erwärmung“ ist zwar das Salz in der Suppe jeder Unterhaltung, aber Ihr solltet solche Themen besser auf der Wahrheit abhandeln!

Änderungen des Klimas, der Umwelt hat und wird es immer geben und die Arten vor die Aufgabe neuer Anpassung stellen wie früher Vulkane, Trockenzeiten, menschliche Viehwirtschaft, so heute die Technikkatastrophe; da aber menschliches Versagen nur so lange anhalten kann, wie es Verrückte gibt, denen der Tagesverdienst über das morgige Überleben geht, und diese Verrückten, wenn erst die Katastrophen beginnen, von einer überlebenswilligen Mehrheit (die leider ein wenig Katastrophe braucht, um aufzuwachen) ganz schnell unter Anpassungsdruck gebracht werden, kommen schon noch im Zuge einer zu erwartenden Besinnung der Menschen auf lebenswichtige Tatsachen auch wieder stabilere Verhältnisse für Zugvögel.

Bis dahin sollte die taz ihre Wetterberichte ein wenig vereinheitlichen: Wenn es im Juni 96 noch so kalt ist wie sonst im März und im September schon wieder wie im November, ist das Gelaber von globaler Erwärmung echt zum Kotzen! Es wäre schön, wenn man Eure Klimameldungen auch in unseren Breiten nachvollziehen kann – als Wahrheit nämlich. Frank Oppermann, Bamberg

taz lesen kann jede:r

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen