: Sprüche und Ausrutscher von Effe und Weisweiler
„Sprüche, Reden und Ausrutscher“ soll ein Werk heißen, aus dem am Donnerstag am Gladbacher Bökelberg gelesen werden wird. „ Das Schwein ist total besoffen “, dieser Satz kommt darin nicht vor. Stefan Effenberg hat das nicht geschrieben. Effe ist ja auch nicht ausgerutscht. Ausgerutscht vor seiner Garage ist ein anderer – und eingeschlafen in der Winterskälte. Von Effenberg will er getreten worden sein. Der aber sagt: „Wir haben dem Mann das Leben gerettet.“ – „Einer von beiden sagt die Unwahrheit“, folgert messerscharf „Bild am Sonntag“. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jedenfalls wegen unterlassener Hilfeleistung und Körperverletzung. Am Bökelberg jedenfalls hallten nach dem 4:1 über Bremen mächtige „ Tiger, Tiger, Effenberg“ -Chöre. Das ist eine ungleich schönere Geschichte, und die geht so: Der „Fußball-Millionär“ (“BamS“) macht wieder das Spiel. Und Hannes Bongartz , der neue Trainer, durfte vier Tore von seinen Stürmern Dahlin, Juskowiak (2) und Pettersson erleben. Martin Dahlin sagt, er habe eine Bringschuld eingelöst, weil Borussia „soviel Kohle für mich ausgegeben“ hat. Der Aufschwung liege aber auch daran, daß er „viel mehr Bälle“ bekommen habe als sonst, da neben Effenberg der aus dem Urlaub reumütig zurückgekehrte Karl-Heinz Pflipsen wuselte. Profis, die für ihr Geld arbeiten, pflichtbewußt! Wie schon Hennes Weisweiler einst bei Cosmos New York zu sagen pflegte: „I tell my player – you must dribble.“ Und nicht ans Geld denken. Vielleicht kommt ja dieser Satz im eingangs erwähnten Buch vor. Geschrieben hat es jedenfalls eine Eva Weisweiler .
Mit reinem Gewissen wissen
Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen