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Clubbed to Death

■ F 1996, Regie: Yolande Zauberman; mit Elo die Bouchez, Roschdy Zem, Béatrice Dalle u.a.; 88 Min.

Lola verschläft ihre Haltestelle, und so bringt der Nachtbus sie ins heruntergekommene Niemandsland von Paris. Hier gibt's neben dem ganzen Müll auch einen Techno-Tanztempel. Lola schluckt 'ne Pille, hängt rum, tanzt ab, macht ein paar Sex-and-drugs-Erfahrungen und landet schließlich bei Emir. Der drogensüchtige Exboxer ist zwar mit einer der Tänzerinnen des Clubs liiert, doch die läßt er sofort fallen, als er Lola sieht. Außerdem wird der Junkie auf der Stelle clean. Liebe in den Zeiten von Techno oder so ähnlich.

Wer Yolande Zauberman („Ivan und Abraham“) diesen sozialpädagogischen Blödsinn abkaufen möchte, kann das natürlich gerne tun. Von der beabsichtigten Milieuschilderung der Technoszene ist diese Raver-Schnulze aber tausend Love-Paraden weit entfernt. Da wird selbst der trendige Soundtrack fürs jugendliche Publikum zur Lachnummer.

Broadway, Central, Cinema Paris, Filmkunst 66, Nord, Yorck

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