: Sieben Hügel teurer als geplant
Die Ausstellung „Sieben Hügel“ kostete so viel wie keine andere Ausstellung in der Stadt – bisher 28 Millionen Mark. Gestern gab der Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses bekannt, dass noch weitere drei Millionen hinzukommen werden. In dieser Höhe hat der Intendant der Berliner Festspiele, Ulrich Eckhardt, bei der Lottostiftung einen Ausgleich beantragt. Die zusätzlichen Kosten sind nach viereinhalb Monaten Laufzeit im Martin-Gropius-Bau angefallen. Begründet wurden sie durch den starken Zuschaueransturm, der weiteres Personal und Umbauten nötig machte. Ungefähr 412.000 Besucher sahen die Schau. Die grüne Abgeordnete Alice Ströver sprach von „der wohl umstrittensten Ausstellung der letzten Jahre in Berlin“ und forderte eine genauere Untersuchung dieses Falls. DPA
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