: Airbus-Arbeiter wenig euphorisch
MÜNCHEN dpa ■ Die Freude bei den Beschäftigten des größten europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS über die Entscheidung zum Bau des neuen Super-Airbus A380 hat in den süddeutschen Werken einen Dämpfer erhalten. Helmuth Hohenstatter, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der EADS Deutschland GmbH, sagte gestern, das Projekt bringe für den gesamten Konzern zwar erheblichen Aufwind. Für die Mitarbeiter in den süddeutschen Werken habe sie aber womöglich negative Folgen. Laut Informationen des Betriebsrats soll der lukrative Auftrag zur Fertigung von Teilen des A380-Rumpfhecks nach Spanien gehen. Das würde etwa im Augsburger Werk, das derzeit die meisten Heckteile baut und rund 1.900 Leute beschäftigt, für rund 200 neue Arbeitsplätze weniger sorgen als erhofft. Trotzdem hoffen die Betriebsräte, dass insgesamt mehr Stellen entstehen.
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