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Ausstellung über Juden gesichert

Die Zukunft der Ausstellung „Blindes Vertrauen – Versteckt am Hackeschen Markt 1941–1943“ in der früheren Blindenwerkstatt Otto Weid ist gesichert. Wie das Jüdische Museum gestern mitteilte, werde es dafür in diesem Jahr 300.000 Mark zur Verfügung stellen. Die Schau, die sich seit März 1999 in drei Räumen der ehemaligen Werkstatt in der Rosenthaler Straße befindet, zeichnet das Bild einer ständig von Deportation bedrohten Lebenssituation. Zudem werden die Versuche der jüdischen Angestellten dokumentiert, ihren Verfolgern mit Hilfe des Unternehmers Otto Weid zu entkommen. In der Werkstatt hatten während der NS-Zeit jüdische und nicht jüdische Blinde und Taubstumme unter dem Schutz des Fabrikanten gearbeitet. EPD

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