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Entlassungen, zweiter Teil

BERLIN taz ■ CNN-online war nur der Anfang: Im Rahmen des Konzernzusammenschlusses will AOL-Time-Warner bis zu 2.500 Arbeitsplätze in allen Unternehmensbereichen abbauen. Stellenstreichungen bei Warner Music (600), dem Filmstudio New Line Cinema (100) und diversen Multimedia-Töchtern (ca. 300) sind bereits bestätigt.

„Wir haben eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um unsere Unternehmensbereiche zu integrieren“, umschrieb eine Konzernsprecherin im Fachdienst CBSMarketwatch die größte Kündigungswelle in der Geschichte beider Unternehmen.

AOL-Time-Warner will bis zum Monatsende rund eine Milliarde US-Dollar Kosten einsparen, bevor das zusammengeschlossene Unternehmen den Analysten präsentiert wird.

Nach Informationen von Variety könnten 3.800 weitere Jobs wegfallen, wenn sich der Konzern zum Verkauf der Warner-Bros.-Ladenkette entschließt.

Bei CNN zieht der schon vor 14 Tagen bekannt gewordene Stellenabbau im Online-Bereich weitere Kündigungen nach sich: CNNs Washington-Moderatoren Gene Randall und Sonia Ruseler, der Politjournalist Dan Ronan und der langjährige Pentagon-Korrespondent Carl Rochelle verlassen laut Variety noch in dieser Woche den Sender. CNN hatte bereits im Vorfeld mehrere Sendungen wie „Showbiz Today“ und die Wirtschaftsmagazine „In the Money“ und „Entrepreneurs Only“ eingestellt. STG

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