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Erneut Soldat leukämiekrank

BERLIN ap/afp ■ Die Bundeswehr hat weiterhin keinen Hinweis darauf, dass deutsche Soldaten bei ihren Einsätzen auf dem Balkan durch Reste urangehärteter Munition erkrankt sind. Verteidigungsminister Rudolf Scharping sagte der Rhein-Zeitung, der angeordnete Schutz habe sich als wirksam erwiesen. Nach Informationen der Welt am Sonntag hingegen soll bereits ein zweiter Bundeswehrsoldat, der auf dem Balkan stationiert war, an Leukämie erkrankt sein. Das Blatt beruft sich auf den Bundeswehrverband. Danach handelt es sich um einen bayerischen Unteroffizier, der 1996 in Bosnien eingesetzt war. Der frühere Soldat bringe seine Erkrankung „eindeutig“ mit seinem Einsatz auf dem Balkan in Verbindung. Die Nato bestreitet jedoch den Zusammenhang zwischen dem Abschuss von Urangeschossen auf dem Balkan und der Leukämieerkrankung von Soldaten.

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