: You made my day!!
betr.: „Die Entzauberung der Sesamstraße“ von Jochen Schmidt, taz vom 19. 3. 01
Mir die letzten Lachtränen aus den Augen wischend, möchte ich mich bei dir bedanken.
Dafür, dass ich an einem verregneten Montagmorgen am Küchentisch schon einen leicht in die Hysterie abgleitenden Lachanfall hatte. Dass ich durch rasche Zirkulation deines Artikels bereits mehrere Kollegen/innen hier im Fachbereich Englisch der Uni Dortmund glücklich gemacht habe. Dass mit eben diesen Kollegen/innen laute und zumeist herrlich sinnentleerte Diskussionen zustande kamen, die sich ausschließlich um das Thema drehten:
Wer wie was wo wann warum verstanden hat. Wobei meine Kollegin Jutta irgendwie gewonnen hat, da sie als Kind jahrelang dachte, dass Auto ihrer Eltern hieße „Frau W“ statt „VW“. Dass ich mich jetzt nicht mehr so grandios wahnsinnig finde, wenn ich bei meinen Lieblingslied „Confetti“ von den Lemonheads statt „he kinda shoulda sorta woulda loved her“ immer „a kind of shit of soda would have loved her“ verstehe, das auch nicht mehr abstellen kann und eigentlich meinen Text viel besser als das Original finde. Und dass ich durch deinen Artikel erst das wahrhaftig dadaistische Potential der Sesamstraße erkannt habe . . .
SABINE BECKER, Dortmund
betr.: „Darf der Jürgen Minister sein?“, taz vom 17. 3. 01
Liebe taz, bitte gratuliere der Maus herzlich zum Geburtstag von mir. Ich habe im Moment wenig Zeit das selbst zu tun, weil viel Arbeit und außerdem schlimmen Wohnungsärger. Als ich heute Morgen eure Titelseite gelesen habe, habe ich das erste Mal seit langer Zeit wieder gelacht, und da ging es mir gleich viel besser.
KIRSTEN VOGEL, Berlin
taz lesen kann jede:r
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen