: Hundt bekämpft Arbeitslose
BERLIN dpa ■ Die Arbeitgeber haben einschneidende Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und eine radikale Reform der Arbeitsförderung verlangt. So sollen Arbeitslose bei der Jobsuche stärker in die Pflicht genommen werden, einen Ortswechsel in Kauf nehmen müssen, und das Arbeitslosengeld für Ältere soll nur noch maximal zwölf Monate statt bislang 32 Monate bezahlt werden. Die Arbeitsförderung müsse konsequent am Prinzip „Aktivierung statt Versorgung“ ausgerichtet sein, verlangte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt gestern. Es könne nicht sein, dass es 1,5 Millionen offene Stellen und immer noch knapp 4 Millionen Arbeitslose gebe. Eine gründliche Reform macht nach Hundts Ansicht auch die längst überfällige Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung von 6,5 auf 5 Prozent möglich.
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