: PKK zeigt sich auf dem Marktplatz
Bremen (taz) – „Es ist verboten, den Frieden zu verbieten.“ Hinter diesem Bannerspruch versammelten sich gestern etwa 60 kurdische DemonstrantInnen auf dem Marktplatz. Sie überreichten dem Präsidenten der Bürgerschaft 2.000 Unterschriften, die sich mit einer Erklärung zur „neuen Linie“ der PKK identifizieren und als „Selbstanklagen“ der Unterzeichner verstanden werden wollen. Die Aktion zielte gegen das in Deutschland für die kurdische Partei bestehende Betätigungsverbot. Sie versuchte, trotz dieses Verbotes Öffentlichkeit herzustellen. Dies gelang nur bedingt: Wie ein Zaun trennte das Banner die Kurden von den Umstehenden. Nur die Polizei fotografierte.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen