piwik no script img

Saberschinsky sagt „Sorry“

Polizeipräsident Hagen Saberschinsky hat sich bei einem Mann entschuldigt, der am 13. August an der Mauergedenkstätte Kränze der PDS entfernt hatte. Das berichtet die Frankfurter Rundschau. Der in der DDR wegen „landesverräterischer Nachrichtenübermittlung“ 1982 zu drei Jahren Haft verurteilte und 1984 von der Bundesrepublik freigekaufte Alexander Bauersfeld hatte am 40. Jahrestag des Mauerbaus an der Mauergedenkstätte in der Bernauer Straße zwei Kränze der PDS weggetragen. Als er einem Platzverweis des Einsatzleiters nicht folgte, schleppten ihn Polizisten an Armen und Beinen fort und fuhren ihn mit einem Einsatzfahrzeug an die Stadtgrenze. Landesschutzpolizeidirektor Gernot Piestert sprach im Auftrag des Polizeipräsidenten Bauersfeld schriftlich „aufrichtiges Bedauern über die mangelnde Sensibilität seiner Mitarbeiter“ aus. DPA

Mit reinem Gewissen wissen

Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen