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Nur Pleiten im Norden

■ Regionalliga-Clubs aus Kiel und Lübeck verloren ihre Spiele: VfB bleibt trotzdem an der Tabellenspitze

Kein nettes Wochenende für die Nord-Clubs in der Fußball-Regionalliga: Sowohl Aufsteiger Hols-tein Kiel als auch Spitzenreiter VfB Lübeck verloren am zehnten Spieltag ihre Partien. Während Lübeck trotz des 0:3 gegen den Liga-Zweiten Rot-Weiß Essen die Tabellenführung behält, rutschte Kiel nach der Niederlage im Duell der Neulinge gegen den SC Paderborn auf Platz zehn ab.

Nach neun Spielen ohne Niederlage erwischte es die Lübecker ausgerechnet vor eigenem Publikum und mit 0:3 auch noch deutlich. Vor 7500 am Ende enttäuschten Zuschauern auf der Lohmühle erzielten Ricardo Baich in der 8. und 19. Minute und Holger Karp (84.) die Tore des Ruhrgebiets-Teams. Dazu verloren die Norddeutschen auch noch Abwehrspieler Kai Achilles, der nach einer Schwalbe seines Gegenspielers bereits in der Anfangsphase die Rote Karte sah. Von diesem Rückschlag erholte sich das Team von Dieter Hecking während des gesamten Spieles nicht mehr. Lübeck (23 Zähler) hat jetzt nur noch zwei Punkte Vorsprung vor Essen, Eintracht Braunschweig lauert mit zwei Punkten dahinter auf Rang drei. Der Tabellenvierte Uerdingen spielte erst nach Redaktionsschluss gegen Leverkusen und wäre bei einem Sieg Dritter.

Ohne Siegchance waren die Kieler Störche im Hermann-Löns-Stadion in Paderborn. Mit dem 2:0 nach Treffern von Compaigne und Litimba waren die Norddeutschen am Ende noch gut bedient. Vor allem die Deckung der Schleswig-Holsteiner hatte ihre Müh und Not mit dem Paderborner Sturm-Duo Compaige und Gerov. Auch für die Kieler gab es eben den Punkten noch einen schmerzlichen Verlust zu beklagen. Stürmer Marcus Marin prallte schon nach sechs Minuten mit Paderborns Schlussmann Ralf Kellermann zusammen und musste den Platz wenig später mit einer blutenden Platzwunde am Hinterkopf verlassen. Kiel bleibt bei 14 Punkten im gesicherten Mittelfeld mit immerhin noch acht Punkten Abstand zum Tabellenletzten Fortuna Köln. taz/lno

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