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Sabine C. vom Bahnhof Zoo

BERLIN taz ■ Sabine Christiansen, die Ärmste unter den Armen, die Unglücklichste unter den Milliarden Geknechteten dieser Welt. Es ist herzzerreißßeeend! Mitten im Schnee, unbeachtet von den Passanten, steht Sabine C. vom Bahnhof Zoo barfuß im eisigen Flockentreiben und verkauft Schwefelhölzchen. Sabine Zeh vom Bahnhof Zoo: Einsam sitzt sie nachts in ihrer kalten, blauen Fernsehkugel und weint. Sie hat weder Mann noch Freunde, kein Zuhause – nur ihren alten Friseur und Fußföner Udo Walz. „Sabine Christiansen spricht“, titelt Bild gestern, und sie sagt: „Es war für mich ein schlimmes, trauriges Jahr.“ Mit ihrem Schwefelhölzchengeld hat sich Sabine C. jetzt einen Schlafplatz auf einer Luxusarche Noah gemietet. Wie schlimm und traurig. Her mit dem Schnuffeltuch.

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