piwik no script img

Zwangsernährt in Guantánamo

WASHINGTON afp ■ Auf dem US-Marinestützpunkt Guantánamo in Kuba hat die US-Armee am Wochenende mit der Zwangsernährung von zwei hungerstreikenden Gefangenen begonnen. Damit werden erstmals seit Beginn des Hungerstreiks am 27. Februar Häftlinge gegen ihren Willen künstlich ernährt. Viele der mutmaßlichen Taliban- und Al-Qaida-Kämpfer in Guantánamo Bay verweigerten immer wieder die Nahrungsaufnahme. Laut Aussagen der USA wechselten sich die Gefangenen im Hungerstreik ab. Seit Ende Februar wurden dutzende Gefangene vorübergehend intravenös ernährt. Mit dem Streik protestieren die Männer gegen die schlechten Bedingungen in dem Lager.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen