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Wirtschaftsweiser setzt auf Handeln

BERLIN taz ■ Der Wirtschaftsweise Jürgen Kromphardt, 68, bemängelt die abnehmende Qualität von Konjunkturprognosen. Im Interview mit der taz erklärt er, die Vorhersagen über das Wirtschaftswachstum würden immer schlechter. Ein „objektiver Grund“ dafür sei die zunehmende Bedeutung der Finanzmärkte. Hinzu komme, dass mehr private Institutionen eigene Prognosen veröffentlichten. „Ich habe den Eindruck, dass es manchmal mehr darum geht, in den Medien wahrgenommen zu werden als richtig zu liegen.“ Um die Konjunktur zu unterstützen, ohne das staatliche Defizit zu vergrößern, schlägt er der Bundesregierung ein kommunales Investitionsprogramm mit zinsverbilligten Krediten vor. BW

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