: Nachwuchs für den Paarkampf
BERLIN taz ■ Auch künftige Paare blicken komplizierten Zeiten entgegen, wenn sich Nachwuchs einstellen sollte: Knapp die Hälfte der deutschen Jungmänner zwischen 16 und 23 wollen, dass Frauen nach der Geburt eines Kindes „zu Hause bleiben und die Kinder versorgen“. Das zeigt die Studie „Junge Frauen – junge Männer“, die das Familienministerium gerade veröffentlichte. Zwei Drittel der Frauen unter 30 dagegen plädieren dafür, dass Männer Erziehungsurlaub nehmen.
Konträr zu ihrer mehrheitlichen Ansicht, dass Haus- und Kinderarbeit partnerschaftlich geteilt werden sollte, arbeiten junge Damen zwischen 20 und 25 Jahren im Schnitt knapp 3 Stunden täglich im Haushalt. Männer im gleichen Alter, die übrigens mehrheitlich derselben Ansicht sind, kommen auf 1 Stunde. OES
Unser Mittel gegen Antifeminismus
Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen