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Erkundungen des Gefährdetseins

Mit „Fragility“ stellt die Choreografin Padmini Chettur in der Schaubühne auch die Frage nach der Balance zwischen Tradition und Jetztzeit

„Fragility“ von Padmini Chettur an der Schaubühne am Lehniner Platz. Premiere am Donnerstag um 20.30 Uhr, weitere Vorstellungen am Freitag, Samstag und Montag

In ihrer Heimat ist die Choreografin Padmini Chettur durchaus eine Reizfigur. Einerseits stützt sie sich in ihrer Arbeit auf den klassischen indischen Solotanz Bharatanatyam. Und hat im Stück „Fragility“ doch eine eigene Ausdrucksform entwickelt, die dann auch gleich als „Verrat an der Tradition“ von den einen gebrandmarkt wurde, während andere eher die Möglichkeit sahen, dass hier endlich die klassische Zunft für die Gegenwart upgedated wird. Was jetzt erst mal innerindische Problemlagen sein mögen. Abseits solcher Tabubrüche mag für die westliche Beschau wichtiger sein, dass in dem Tanz Gefühl nicht bloß ausgedrückt wird, sondern aus der Bewegung selbst entsteht: „Fragility is simply a modern state of being.“ Weiß Padmini Chettur.

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