piwik no script img

Neue Tiere für Kabuler Zoo

PEKING afp ■ China will dem afghanischen Zoo in Kabul wieder auf die Beine helfen. Zur lebenden Hilfslieferung gehören zwei Löwen, ein Bärenpaar, ein Wolf, zwei Rehe und ein Pfauenpaar, berichteten gestern staatliche Medien. Der Tierpark in Badaling bei Peking habe die Tiere als „Symbole der Freundschaft und für die Freude der Menschen“ gespendet. Sie sollten nach einer Quarantänezeit im August nach Afghanistan geschickt werden. Ein chinesischer Wärter werde ihnen in Kabul einen Monat lang bei der Eingewöhnung helfen. Bereits im März hatte China Kabul ein Löwenpärchen versprochen. Dort soll es die bisherige Attraktion des Zoos ersetzen: Der einäugige Löwe Marjon erlag nach jahrelanger Unterernährung im Januar einem Leber- und Darmleiden. Er galt als Symbol für den Überlebenswillen der Bevölkerung und war 1967 ein Geschenk Deutschlands gewesen.

Mit reinem Gewissen wissen

Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen