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Zertifikate für „saubere“ Diamanten

„Blutdiamanten“, gefördert in Bürgerkriegsländern, finanzieren Kriege. So lautet der Vorwurf von NGOs, dem die Branche nun begegnen will. Zum einen soll am 5. November ein weltweit gültiges Zertifizierungssystem für Rohdiamanten beschlossen werden, wonach nur noch Diamanten legal in den Handel gelangen, die mit einem Ursprungszertifikat der Regierung ihres Förderlandes ausgestattet sind; Schmuggelware von Milizen soll so ausgeschlossen werden. Zum anderen will die Diamantenindustrie, allen voran der südafrikanische Minenkonzern De Beers, mit Slogans wie „Diamonds for Development“ und „Post-Conflict Diamonds“ die Förderung „sauberer“ Diamanten ins Zentrum ihrer Öffentlichkeitsarbeit rücken. Botswana steht hierfür Modell. Dazu versammelte sich letzte Woche in Antwerpen die Elite der weltweiten Diamantenindustrie. F.M.

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